Donnerstag, 17. Dezember 2009

Bashtools 0.4.6 on the way

hi to all bashfriends and hackers out there,

bashtools 0.4.6 is pretty much finished. and will have a plenty of new features. but i am still stuck with bashtools. i need more ideas on how to get thinks better working. And of course how to make life with bash more easier. Any suggestion is helpfull.

in bashtools 0.4.6 there will be included as far as i can tell now:
+autoshutdown (new)
+backupdir (will be removed in future as this doesnt realy do anything usefull)
+brokenlinks (old)
+clearlogs (old)
+clearswap (improved)
+clearsys (new)
+extendswap (new)
+lockit (will be removed in future as this doesnt realy do anything usefull and also its a very messy script)
+logusers (will be replaced in future by sysprof)
+mksh (new)
+pinger (improved)
rescale(improved)
rpm-check (old)
unpackrpm (old)
wipefree (improved)
zipmore (improved can also handle zip and rar files now)

for those who hoped to get cleancheck in 0.4.6 check out the latest git. cleancheck is actualy the project i hack most on. but a full featured version is not yet in sight. so i will bring it in 0.4.8.

Future Releaseplan:
0.4.6 Release Planned for Feb 4th 2010
0.4.8 Release Planned somewhat in the latest august 2010 (yes and it will include cleancheck)
0.6.0 Release Planned at the end of 2010 (i want to have most used snippets be used like libraries. i hope this will work)
0.6.x future Release of 0.6 series
1.0 Planned someday in the future. Using dynamic C libraries with Python

But i could realy need some help. so if you interested in making life with bash easier than please contact me. propstmatthias (at) googlemail (dot) com

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Thunderbird 3 und das Import Export Plugin

Vor einigen Tagen hat auch Thunderbird den Sprung zur 3.x Reihe geschafft. Vor allem neue User werden es mit dieser Version deutlich einfacher haben. Zu Beginn muss man nur seine E-Mail Adresse eingeben und sein Passwort und schon sammelt der Client fleißig die Mails vom Server ein.

Endlich lassen sich auch Tabs für E-Mails verwenden.
Das wurde auch überfällig.

Die Suchfunktion wurde nun um einen Indizierungsdienst ergänzt, so dass sich nun auch die Mail Inhalte durchsuchen lassen.

Thunderbird ist für Opensuse im Mozilla Buildservice verfügbar.
ftp://ftp5.gwdg.de/pub/opensuse/repositories/mozilla/openSUSE_11.2/
ftp://ftp5.gwdg.de/pub/opensuse/repositories/mozilla/ope
nSUSE_11.1/
ftp://ftp5.gwdg.de/pub/opensuse/repositories/mozilla/openSUSE_11.0/



Als besonderen Tipp empfehle ich das Import/Export Plugin mit dem sich Mails zwischen verschiedenen Rechnern und Betriebssystemen bequem synchronisieren lassen.

Einfach installieren. Danach kann man mit einem rechtsklick auf einen Ordner dieser in das EML Format in einen anderen Ordner exportiert werden. Neben EML, können die Mails übigens auch in andere Formate wie html oder txt exportiert werden. Die exportierten Mails können dann natürlich auch wieder importiert werden.

Montag, 7. Dezember 2009

Liebes Arbeitsamt

Liebes Arbeitsamt,
danke dass du mich wieder lehrst ordentlich früh aufzustehen und
mich mit äußerst sinnvollen Tätigkeiten zu beschäftigen. Danke dafür, dass ich morgens früh um halb 6 aufstehen darf (ich hätte sonst wirklich verlernt wie das geht.) und mich an der Erstellung einer Schülerzeitung beteiligen darf, Bilder mit Buntstiften ausmalen darf und lerne, wie man mit einer Papierschere lustige kleine Weihnachtsdekorationen ausschneidet.

Ja! ich fühl mich jetzt schon richtig aktiviert! Ich hatte ja schon ganz vergessen, wie das ist, zur
Schule zu gehen, dort auf Leidensgenossen oder Klassenkameraden zu treffen und endlich wieder Lehrer oder Dozenten vor mir zu haben, die weniger wissen, als man selber und von denen man wirklich sinnvolle Aufgaben bekommt, ohne die ich echt nicht wüsste, was ich den ganzen Tag mit meiner wertvollen Zeit anfangen soll.

In der Tat, ich wollte doch immer schon mal wieder zur Schule gehen und die erste Klasse musste ich auch ganz dringend wiederholen.

Ich bin mir sicher, dass ich mit den vielen neuen Fähigkeiten die ich mir hier aneigne, bald bei der nächsten FAZ Ausgabe als Redakteur tätig sein werde oder heh vielleicht werde ich ja noch von einem lokalen Weihnachtsdekorateur angeheuert und darf dann endlich bunte Sterne nicht nur mit Buntstiften sondern auch endlich mal mit Filzstiften ausmalen.Die verkaufen wir dann zusammen mit ein paar Arbeistplätzchen. Das aber nur als Vorschlag.

Nachtrag: Hey in Berlin Charlottenburg wird noch ein Aktivcenter gesucht. Wer gründet mit mir ein Aktivcenter? Buntstifte hätte ich auch dabei. Spielsachen muss aber jeder selber mitbringen.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Yalm ist tot! Es lebe das Freie Magazin




Einige werden es wohl schon bemerkt haben, dass das Yalm Magazin offiziell nicht mehr existiert. Es wurde mit dem unter der FDL publizierenden Freien Magazin zusammengeführt.

Offiziell heißt es auf http://www.freiesmagazin.de:
"
Yalm war ein freies Linux-Magazin im PDF-Format, welches sich vor allem an (Ubuntu-)Einsteiger richtete. Nachdem im Oktober 2007 die erste Ausgabe - damals noch in einem Blog, im Hochformat und in Blau - erschien, wurde das Magazin mit jeder Ausgabe ein kleines bisschen besser und professioneller: Wir lösten uns von unfreien Diensten, programmierten ein Redaktionssystem, sorgten für Barrierefreiheit durch Mobil- und HTML-Ausgaben und die einzelnen Ausgaben erreichten oft 15.000 Downloads.

Soweit der kurze Rückblick. Doch nun führt www.yalmagazine.org auf diese Seite, eine Unterseite eines anderen Magazins: freiesMagazin. »Warum?« fragen sich an dieser Stelle sicher einige. Dem treuem Leser wird sicher aufgefallen sein, dass die Ausgaben immer dünner wurden. Mehr und mehr Leuten schien die Motivation zu fehlen, neue Artikel ließen auf sich warten. Mitarbeiter, die Yalm verließen, konnten nicht mehr ersetzt werden. Gegenmaßnahmen hatten - wenn überhaupt - leider nur recht kurzfristigen Erfolg, auch wenn wir von unseren Lesern zum Weitermachen ermuntert wurden.

Von vielen Lesern dazu angeregt, hatten wir natürlich auch intern immer wieder darüber nachgedacht, mit freiesMagazin zusammenzugehen. Auch wenn es für diese Idee einzelne Befürworter gab, hatten wir sie immer wieder verworfen, um weiter an unserem Projekt Yalm zu arbeiten, das uns inzwischen so ans Herz gewachsen war. Die Probleme, vor denen wir aber ständig standen - fehlende Mitarbeiter, schleppende Verarbeitung der Artikel, wenige Autoren - begleiteten uns weiter.

Besonders deutlich wurde das mit den letzten Ausgaben, die teilweise nur durch glückliche Zufälle und hohen Einsatz einzelner Mitarbeiter erscheinen konnten. Ein plötzlicher Datenverlust, der die gesamte Arbeit für die kommende (November-)Ausgabe zerstört hat, war damit nur noch der letzte Strohalm, der uns das Genick brach.

Jetzt stand die Entscheidung endgültig fest: Eine neue Ausgabe von Yalm wird es nicht geben. Die Autoren von Yalm werden, sofern sie dies wünschen, in Zukunft für freiesMagazin schreiben.

Wir danken allen Yalm-Lesern für das Lesen, für Lob, Kritk und Anregungen. Wir danken allen unseren Autoren und Mitarbeitern, die mit viel Einsatz das Magazin gestalteten und gemeinsam um seine Verbesserung gerungen haben.

Yalm ist Geschichte. Aber Yalm ist nicht tot - Yalm lebt weiter: in der Zeitschrift freiesMagazin."


Als ehemaliger Autor würde ich dazu auch mal was sagen wollen. Dass immer mehr Autoren nicht mehr für Yalm tätig sein wollten, hatte mit der "PC-Welt-Affäre" zu tun die nicht totgeschwiegen werden darf.
Ein namenhaftes Deutsches Computer-Käse-Blatt PC Welt hat einfach zahlreiche Beiträge aus dem Yalm übernommen und so eine ganze Zeitung für wenig Produktions- und Autorenkosten zusammengeschnipselt. Dabei wurde in mehreren Punkten massiv gegen die Creative Commons License verstoßen.

Die Chefredakteure, deren Aufgabe es gewesen wäre, hiergegen rechtliche oder zumindest mahnende Schritte gegenüber PC Welt einzuleiten nahmen dies ohne Weiteres hin und mehrere Autoren haben sich ausgenutz und betrogen gefühlt, was vermehrt dazu führte das Autoren einfach nicht mehr geschrieben haben. Es ist deutlich zu sehen, dass die Anzahl der Seiten des Yalm nach diesem Vorfall stetig zurückgeht. Viele haben auch schon vorher zum Freien Magazin gewechselt. Die Autoren haben vermehrt über IRC und andere Kanäle darauf hingewiesen, dass Sie mit der Vorgehensweise von PC Welt nicht einverstanden waren und drängten auf eine neue Lizenz. Die beiden Hauptverantwortlichen wollten davon nichts hören und nun lernen sie das man so ein Online Magazin nicht führen kann.

Freitag, 20. November 2009

Sklavenarbeit 4.0


Nachdem wir Zwangsarbeit abgeschafft haben, haben wir es nun endlich mal wieder geschafft sie nach mehr als 50 Jahren wieder einzuführen.

Das ganze Konzept nennt sich dann Maßnahme zur Wiedereingliederung in das Berufsleben und wird vom Jobcenter forciert und von der Tüv Rheinland Akademie durchgeführt. (Und wer schon einmal mit denen zu tun hat, weiß dass man da überall hingeschickt werden kann. Und wenn man nicht spurt, wird man soweit wegsanktioniert, dass man auch noch das letzte Grundrecht was man noch hat verliert.) Man darf dort mit Steinzeitlichen Uraltmethoden Zeitungen erstellen, die keine Sau interessieren dürften und bekommt dafür den niedrigsten Lohn seit Aufhebung der Arbeitslager. 0 Euro und 0 Cent. Essen ist natürlich auch nicht kostenlos. Das darf man dann dort käuflich erwerben.

Modernes Gefängnis einmal anders. Denn das beste ist, ich verplemper hier wertvolle Zeit meines Lebens die mir keiner mehr zurückgeben kann und die ich auch wirklich sinnvoller zu nutzen weiß. Dafür danke an das Jobcenter.

Donnerstag, 19. November 2009

Schnellzugriff auf häufig genutzte lokale Dokumentationen


Nur ein naja kleiner "Hack", der vielleicht noch nicht so bekannt ist. Das Programm susehelp ermöglicht es alle-, Ja alle Dokumentationen die man als tar.gz gezipptes html Packet heruntergeladen hat und ein index.hml haben als lokale Dokumentation hinzuzufügen.

Dazu öffnet man einfach seinen Menueditor zum Beispiel in Gnome und fügt angenommen man will einen Schnellzugriff für das Advanced Bash Scripting Guide erstellen folgendes ein:

Name: Advanced Bash Scripting guide
Befehl: susehelp PFAD_ZUM_BASIS_HTML_VERZEICHNIS/index.html
Kommantar: Dein Kommantar



Dienstag, 3. November 2009

Opensuse 11.2rc2 Gnome 2.28 2. Testbericht



Das warten hat nun fast ein Ende. Nur noch wenige Tage und die langersehnte Version 11.2 meiner Lieblingsdistribution opensuse 11.2 steht auf den Ftp-Servern dieser Welt zum Download bereit.

Grund genug für mich noch einmal die Besondheiten und Bugs der Vorabversion auszutesten.

Getestet habe ich opensuse 11.2rc2 mit Virtualbox 3.0.10 mit 256 MB RAM und 64 MB Videospeicher in einer Single-Core-Emulation auf einem opensuse 11.0 Gastsystem mit AMD 4450e und 2GB Hauptspeicher.

Bugs: Es gibt wieder die üblichen bekannten Fehler, die man auch hier nachlesen kann. Neben diesen Fehlern habe ich noch anzumerken, dass das Gnome-Main-Menu nach dem Einloggen erst einmal abstürzt.

Goods:
Opensuse ließ sich in der VM innerhalb einer viertel Stunde installieren. Insgesamt konnte ich selbst in der Virtuellen Maschine recht flüssig mit dem fertig installierten System arbeiten, was wohl auf eine bessere Performance seistens Gnome und Virtualbox zurückzuführen ist.

Die Verzeichnisstruktur unter $HOME besitzt nun neben Desktop und Documents auch Verzeichnisse für Musik, Filme und Bilder. Sehr vorbildlich. Nun brauche ich mir die nichtmehr selber zurechtbasteln.

Gnome-do ist nach der Installation inklusive aller Plugins vorhanden. Was sonst noch alles Neu ist bei Gnome 2.28 will ich im Detail hier nicht weiter erläutern, besonders positiv fielen aber der Nautilus Filemanager mit seiner verbesserten Übersichtlichkeit und Usability auf.

Über das verbesserte Design hatte ich ja bereits im letzten Test gesprochen. Es macht einen einheitlichen und gut durchdachten Eindruck.Es scheint dass man nun endlich versucht nicht mehr wie Windows aussehen zu wollen.

Yast2 würde ein wenig aufgehübscht und um zwei sinnvolle Module ergänzt. Zum einen das Webpin Modul, was es ermöglicht den Opensuse Buildservice zu durchsuchen und Packete und entsprechende Repos hinzuzufügen. Zum anderen das Package Creation Center,- ein Tool, was ich mir schon immer gewünscht habe,- mit dem es möglich wird einen installierbares Backup aller Packete und Veränderungen zu erstellen. Auch das Gtk Software Management und der Zypper wurder verbessert. Zumindest kann man behauten dass Zypper sich immer mehr dem apt-get Tool von Debain in Funktionsweise und Komfort annähert.

Not So Goods:
Leider wird immer noch der viel zu sperrige Banshee Player,statt des amarok-ähnlichem Exaile Players verwendet. Schade.

Bads:
Leider kein Gnome-Zeitgeist oder Gnome-Shell mit an Board. Ich hoffe darauf, dass sich jemand im Buildservice dazu erbarmt das mal zu bauen. Vielleicht mache ich es auch selber ;)

Schön hätte ich neben dem im letzten Bericht erwähnten LVM2-Vollverschlüsselung auch einen Safe unter $HOME gefunden wie er bei Ubuntu üblich ist, in dem man seine sensiblen Daten verschlüsseln kann.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Sie wollten Mehr?

Was erwartest Du eigentlich wenn du nicht nur Wolle, sondern auch noch Wolle und Mähär; oder nicht nur Reisen, sonder auch noch Me(h)er zu Deinem gewünschten Produkt bekommst. Egal ob "Fahrscheine und Mehr", "Bücher und Mehr", "Möbel und Mehr" (Die Liste ließe sich sicherlich noch endlos fortführen. Du brauchst dich nur einmal mehr umzusehen.) überall scheint man heute zu der allgemeinen Überzeugung gelangt zu sein, man müsse neben dem gewünschten Produkten auch noch Mehr anbieten.

Doch was ist dieses ominpräsente Meähär was da angeboten wird? Wovon wird Mehr angeboten? Vielleicht das negative dessen was man auf keinem Fall anbieten will,- nämlich nichts. Sicherlich man könnte einfach nur Fliesen anbieten. Dennoch klingt ja bereits Fliesen und Mehr, einfach naja nach mehr.

Angenommen du wolltest Dir eine Uhr kaufen. (So eine die heute seitdem es Handy gibt, keiner mehr hat) Du schlenderst so durch die Inennstadt und da ist er der Uhrenladen. Doch halt. Was ist das. Draußen bietet man "Uhren und nichts weiter" an. Gehst du nun lieber zu dem Haushaltwaren an der Ecke, der neben Haushaltswaren auch noch Mehr im Angebot hat. Sicherlich nicht.

Warum nicht mal einfach anstelle von "Uhren und Mehr," einfach "Uhren und Zubehör" anbieten. Doch dafür müsste man ein paar bunte Buchstaben mehr draußen ans Schaufenster kleben und in Zeiten der Wirtschaftskrise (Das ist wirklich toll. Fast alles lässt sich heutzutage auf die Wirtschaftskrise schieben. Probiere es einamal aus. Freundin weg. Auto kaputt. Ganz klar das liegt an der Wirtschaftskrise.) will man es möglichst verhindern mehr auszugeben als nötig, solange der Kunde immer Mehr kauft.

Mittwoch, 23. September 2009

Opensuse 11.2 Gnome Preview


Im November soll es endlich soweit sein. Opensuse 11.2 soll dann erscheinen und da es für mich dann soweit ist die alte 11.0 abzulösen, habe ich einmal in meiner Virtual Box getestet wie sich das so anfühlen wird.

Aufgeräumter ist es geworden und Eleganter. Das ist was zumindest nach der Installation aufffällt. Alles ist nun in einem einheitlichen mehr oder weniger eleganten schwarz-grünen Design gehalten. Gnome2.28 macht mir schon jetzt eine große Freude, da es übersichtlicher und noch nutzerfreundlicher geworden ist.

Während der Installation ist mir aufgefallen, dass man nun in Yast mit LVM eine vollverschlüsselte Festplatte anlegen kann. Das geht zwar bisher auch schon. Allerdings nur mit einem Workaround.

Standardmäßig bietet der Installer nun das ext4 Dateisystem an. Das ältere ext3 ist aber auch noch verfügbar.


Kleinere Fehler sind hier und da noch zu erkennen. So lässte sich der live-installer nicht dazu überreden zu starten. Dieser lässt sich nur durch die Eingabe von yast2 live-installer am Terminal starten. Ansonsten quitiert das grafische Tool auch nach der Installation den Dienst mit dem Fehler -S unbekannte Option und fällt zumindest in der Konsole wieder in das Ncurses-frontend zurück.
Ein weiterer nerviger hoffentlich Bug ist die ständige
Autentifiezierungfrage nach der Netzwerkkonfiguration und dem
automatsichen Update.
Die Softwareauswahl ist gelungen wenn natürlich wie immer wegen patentrechtlicher Probleme unvollständig was den Multimedia-Support angeht. Beagle ist standardmäßig deaktiviert. Hier haben die Nürnberger wohl mal auf die Nutzer gehört, die das ewige rumgekratze auf der Platte
nervig fanden. XChat und Pidgin halte ich allerdings für redundant.

Opensuse 11.2 sollte derzeit nicht für den Produktiven Gebrauch eingesetzt werden. Viele Packetdepots wie das Packman depot sind noch nicht vollständig und unterstützen die version 11.2 derzeit noch nicht.

Freitag, 18. September 2009

Kreatives Chaos - gute Musik muss nichts kosten





Gute Dinge müssen nicht immer etwas kosten. Was wie ein alter Oma Spruch von Großmutter klingt, trifft auch für Musik zu. Creative Commons heißt die Lizens unter der die Künstler ihre Musik veröffentlichen, die vor allem eines wollen: Das man ihre Musik hört.
Frei Musik zum kostenlosen downlaod und hören, weiterverschenken oder als Mitbringsel für die nächste Party.

http://www.creative-chaos.org/
http://www.openmusiccontest.org/
http://phlow.net/
http://www.jamendo.com/de/

Viel Spaß beim Hören.

Freitag, 11. September 2009

Ich habe TV geklotzt


Ich habe mal wieder in die große Propagandakiste geklotzt, die früher noch den Namen Fernsehen verdiente. Hachja früher *seufz* als man noch informiert und nicht für dumm verkauft wurde.
Das habe ich gesehen:

Ein Massenmord an unschuldigen Zivilisten in Afganistan wird Schulter zuckend mit den Worten "Wir drücken unser tiefsten bedauern aus" abgetan. Oma Käsekästchen denkt sich. naja wenn sie das bedauern, dann wird es schon in Ordnung gehen.

Wer wird Millionär 2.0. Aber wahrschinlich hierzulange eher bekannt unter 5 gegen Jauch. Oder sollte man es besser "Werd bloß kein Millionär" nennen. Ganz richtig. Geld gibts immer dann wenn der andere, nämlich Jauch die Antwort nicht kennt.

Die üblichen TV-Richter lassen wir mal und schicken sie gleich mit den Talkern und Angelika Kalwaas in die Ecke des schlechten Geschmacks. :)

Die beiden Bürgernahen Polizisten, Toto und Harry sind auch immer noch in. Weiß nicht, gabs die nicht sogar schon, als ich das letzte mal vor ein paar Jahren Fernsehen geschaut habe. Und nicht zuvergessen. Das übliche TV-Reportage-Gedöns über böse Buben und vermeintlich Krimennelle, damit Oma Käsekästchen sich denkt: "Herr Gott ist das alles Schlimm." Ja Schlimm ist groß geschrieben.

So jetzt ist die Kiste wieder aus und das ist auch gut so.

Montag, 10. August 2009

Git- Eine Kurze Übersicht zur lokalen Anwendung

Der Chaos Radio Express Podcast von Tim Pritlove hat mich dann doch mal dazu ermutigt Versionierung und Versionskontrolle durchzuführen und ein wenig mit Git herumzuspielen. Das Konzept überzeugt und ist so schwer auch nicht zu lernen wenn man mal die wesentlichen Gedanken verstanden hat.

Git Initialisieren

Ein Git-Repo ist Grunsätzlich nur ein Verzeichnis, welches mehrere Projektdateien (Texte und Binärdateien) und sogar weitere Unterverzeichnisse enthält und von Git überwacht wird.

Ein Verzeichnis als Git-Repo markieren:

:~> git init


Nun müssen Projektdateien bei Git registriert werden, damit Git Änderungen an diesen Dateien überwachen kann.

:~> git add [Projektverzeichnis/Projektdateien]

Anschlißend erstellt man sinniger Weise seinen ersten Commit, von diesem Ausgehend man weitere Commits erzeugt oder sogennante Branches des Hauptstamms Master erzeugt.

:~> git commit -m "initial commit on branch master"

Die bei Git registrierten Dateien haben einen genau dieser Zustände.

Committed: Veränderung wurde erfolgreich dem nächsten Commit hinzugefügt und gehört der nächsten Version an.

Staged: Das Veränderte Element ist für den nächsten Commit "markiert."

Modified: Eines der Elemente in dem Working Directory wurde geändert, aber noch nicht für den nächsten Commit markiert. Nicht markierte Verändeungen werden beim nächsten Commit nicht berücksichtigt.

Clean: Keines der Elemente wurde verändert.

Dabei ist das aktulle working Directory das Verzeichnis in dem Veränderungen gespeichert und Dateien hinzugefügt werden. Das Git Rerpo lagert die Metateien über die einzelenen Objekte in der Datenbank ab und erkennt die 4 Zustände.

Ein Vorhandenes Projekt Clonen

:~> git clone [Quelle] [Ziel]

Bei einem Clone wird das Komplette Repo der Quelladresse inkklusive aller Revisionen und Branches auf die Platte geholt. In diesem kann man nun Veränderung vornehmen, eigene neue Commits erstellen oder neu Branches anlegen und mergen.

Veränderungen anzeigen

:~> git log

Zeigt die History der einzelnen Commits an. Dabei steht der aktuellste Commit an oberster Stelle. Eine nützliche Option ist -p mit der mn sich die letzten veränderungen anschauen kann.

:~> git status

Gibt an welche Datei sich momentan in welchem Status begfindet. Und gibt an welche Dateien möglicherweise ins nächste Commit übernommen werden.

:~> git diff

Zeigt das Diff für geänderte Dateien an, die noch nicht gestaged sind. Mit der Option --staged kann man sich die Diffs für gestagete Dateien anzeigen lassen.

Staging Veränderte Dateien

:~> git add [Datei]

Fügt Element, wobei Element eine Datei oder ein ganzes Verzeichnis sein kann, zur Staging Area hinzu. Damit wird für den nächsten Commit markiert.

Sobald Dateien für den nächsten Commit gestaged sind kann man sie schließlich mittels

:~> git commit -m "bal bla"

ins nächste Commit überführen. Wobei natürlich "bla bla" eine sinnvolle Commitnachricht sein sollte.

Tagging

Sobald man ein neues Commit erstellt möchte man diesen vielleicht einen Namen Tag geben.

:~> git tag v0.1

erzeugt einen Tag mit dem Namen v0.1 auf dem aktuellen Commit. Es ist sinnvoll Tags zu verwenden. Um schnell und einfach bestimmte Veränderungen emittels

:~> git-show

sehen zu können Dabei ist es sinnvoll, gute Tags zu vergeben. Zum Beispiel git tag feature_xyz

Veränderungen Rückgängig machen

Wenn man sich mittels git status den aktuellen Zustand des aktuellen Commits anzeigen lässt, wird einem in der Regel auch mitgeteilt wie man verm,urkste Veränderungen wieder rückgängig machen kann.

  • Gestagete Dateien als unstaged markieren: :~> git reset HEAD [Datei]
  • Änderungen bei ungestagten Dateien rückgängig machen: :~> git checkout -- [Datei]
Push und Pull
Ist man der Meinung dass die Arbeit an dem Projekt soweit vorangeschritten ist, das man dieses nun mit dem ursprünglichen Repo wieder zusammenführen möchte kann man, sofern einem das Repo selber gehört und man die entsprechenden Rechte daran hat, es entweder von Origin nach Master pullen oder von Master nach Origin pushen.

:~> git pull Origin Master

:~> git push Origin Master

Branching und Merging

Der typische Workflow beim Branchen und Mergen im eigenen Repo sieht so aus. Man erstellt eienen neuen Branch.

:~> git branch fix-bug#1

und wechelt in diesen neuen Branch. (Checkout)

:~> git checkout fix-bug#1

Die Option -b des Subbefehls checkout ermöglicht es, diese beiden Schritte in einem Rutsch zu erledigen.

Macht ein paar Änderungen und macht in diesem Branch einen neuen Commit:

:~> git add [Datei/en]
:~> git commit -m "fixed bug #1"

Wichtig das Commit bezeiht sich nur auf den aktuellen Branch. In der Regel wird man nun tetsen ob man den Bug #1 wirklich repariert hat und das Programm bzw. das Projekt weiterhin wie bekannt stabil läuft. Ist alles OK wechselt man wieder in den Branch master

:~> git checkout master

und kann nun die Änderungen des Branch Branch fix-bug#1 mit dem Branch Master wiederzusammenführen (mergen)

:~> git merge fix-bug#1

und den Branch fix-bug#1 nun durch die Eingabe des Befehls

:~> git branch -d fix-bug#1

löschen.

Ins Detail:

http://progit.org/

git subbefehl --help

man git

man git-subbefehl


Dieser Artikel wird unter CC noncomercial Veröffentlicht

Donnerstag, 23. Juli 2009

Exaile 0.3.0a3 holt mit großen Schritten auf

Vor einiger Zeit habe ich angefangen, mich für das Exaile Projekt zu interesseieren. Mit der 3. alpha von Exaile kommt das Projekt dem Komfort von Amarok 1.4.x erstaunlich nahe. 

Ins Auge fällt sofort die verbesserte Bedienbarkeit und die Intelligente Steuerung der Playlisten. Weiterhin sieht man nun im Panel ein Statussymbol, welches darüber informiert, ob der Player Pausiert- oder angehlaten wurde oder gerade abspielt.

Ähnlich wie bei Amarok kann man den Player mittels einfacher Module erweitern. Da er in Python entwickelt wurde, ist es auch vergeleichsweise einfacher seine eigenen Extensions zu schreiben.

Die Quellen könen von http://exaile.org/ heruntergeladen werden. Fertige Pakete für Opensuse 11.x findet man in meinem Repo: http://download.opensuse.org/repositories/home:/l1zard/

Meinten Sie rekursion oder rekursion?



Mittwoch, 22. Juli 2009

Harry Potter und der Schnarchblutprinz

Es ist eigentlich schon fast ein Wunder, dass ich im Kinosessel nicht eingeschalfen bin, so dass ich mich frage ob der eigentliche Grund warum Warner Bros den Film nicht schon wie geplant Anfang Dezember in die Kinos gebracht hat, nicht aus taktischen Gründen bestand um mehr Besucher ins Kino zu locken. Denn Vorfreude ist nicht nur die beste Freude, es ist auch ein guter Seller.

Nun gut das man aus dem letzten Film nicht soviel rausholen konnte, war irgendwie verständlich, denn das Buch hat ansich auch nicht mehr hergegeben.

Aber das man dann diesen Teil so versauen muss. Das Hauptthema-, Voldemords Vergangenheit,- geht in der langweilig erzählten Teenagerbeziehungsungskiste völlig unter. Szenen sind teilweise völlig Zusammenhangslos; wie ein Teppich der aus mehreren Fasern besteht, aber nie richtig fertig gewebt wurde; und vermögen es nicht trotz zusätzlicher Szenen, die im Buch nicht enthalten sind, eine Spannung aufzubauen.

Und irgendwie fehlt auch die musikalische Untermalung an der einen oder anderen Stelle. Ich bin sicher wir hätten noch ein Jahr länger warten können, wenn wir dafür einen vernüfntigen Film bekommen hätten. Klare Anti-Empfhelung.

Dienstag, 21. Juli 2009

5 Ding die ich an Star Trrek schon immer Unsinnig fand

1. Warum macht das Beamen am Ziel ein Geräusch?Ich habe jedenfalls noch nie Licht gesehen, was Geräusche macht.

2. Warum hört man im Weltraum immer wie die Raumschiffe explodieren? Wie genau breiten sich eigentlich Schallwellen im Weltraum aus?

3. Was soll eigentlich die komische Kopfplatte bei den Klingonen darstellen? Sind die mal gegen die Wand gerannt? Welche Funktion soll das denn haben? Welchen evolutionären Vorteil bringt so eine Stirnplatte?

4. Woher weiß der Computer so genau wann er gemeint ist. Warum zum Beispiel springt er bei Sätzen wie "Ich habe das Computer(log) überprüft nicht genauso mit einem Piepsen an." Wie bei "Computer Licht."

5. Warum ist es zeitlich kein Probelm quer durch den Alpha-Quadranten zu reisen? Braucht aber 70 Jahre um von einem Ende des Delta-Quadranten zum Anfang des Alpha-Quadranten zu gelangen. Das ist doch die selbe Strecke auf einer Spirale == Milchstraße.

Samstag, 18. Juli 2009

Mit Testdisk Partitionen wiederherstellen


Man weiß die Tools die man so auf seinem System herumlungern hat, erst so richtig zu schätzen, wenn Sie einem wieder einmal den Arsch gerettet haben.

Eigentlich wollte ich nur ne kleine Windowsinstallation vornehmen. Ich weiß ich weiß..., wars aber leid alles immer Krampfig unter Linux emullieren zu müssen. Einmal nicht aufgepasst,- die falsche Taste gedrückt und schon war meine
Partition mit meinem Liebgewonnen Media Daten futsch. Warum ist Windows so doof und lässt sich nur in disc0 part0 bus0 installieren? Das nur mal am Rande.

Allerdings ging es viel zu schnell, als das ich hätte befürchten müssen, ernsthaft Dateien gelöscht zu haben. Also Linux gestartet und dann testdisk aufgerufen. Windows löscht nämlich nur die Partitionstabelle,- jedenfalls solange man nicht unbedacht weiteren Unsinn damit anstellt, wie ein neues Dateisystem darauf zu schreiben.

Hier nun /dev/sdb ausgewählt und dann Enter [Proceed].
Im Nächsten Schritt wählt man den Partitionstyp. Für IBM-Kombatible ist das immer noch Intel. Das Spiel klappt aber auch für Mac ode für XBox Partitionen.

Dann wählt man [Analyse] und drückt die Entertaste. Das Programm fragt nun, ob ich eine VistaPartition suchen lassen will. Da ich Vista nicht habe, drücke ich n.

Guck einer an, da ist ja meine von der Windows Installationscd gelöschte Partition.

Mittels P kann man nun den Inhalt auflisten und mittels C Dateien an eine andere Stelle kopieren.
Auch das komplette Widerherstellen der Partition bzw. der Partitionstabelle sowie aller darin enthaltenen Dateien ist möglich.

Testdisk gibt es für Windows, Linux und Unix(Mac) auf der Seite: http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk_Download

Freitag, 17. Juli 2009

Ein bisschen Spaß muss sein.


Da bleibt einem der Finger vor lachen in der Nase Stecken.

Auf http://pics.nase-bohren.de findet man so manch wunderliche Kuriosität. Aber vor allem immer etwas zum lachen.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Irssi: Eine kurze Einführung in irc

Ich brauch kein ICQ, Skype und all den anderen Unsinn. Wenn ich chatte, schicke ich Text durch die Gegend und nur Text. Keine Bilder, Videos oder sonst was. Ich brauch keine blöden Icon-Smileys oder sonstigen Tünnüff. Das gute alte Irc und die Emoticons ;) tuns auch heute immer noch und manchmal sogar besser.

Was ist Irc: Internet Relay Chat ist wie der Name schon sagt, ein Chatsystem in der die Teilnehmer in Channels miteinander kommunuzieren.

Der irssi client istfür jede Distribution und für Windows verfügbar. Also einfach mal Reposuche machen.

Starten
~>irssi

Dann muss man sich zu einem Server connecten. Das geschieht mittels:
irssi-commandline: /connect irc.freenode.net

Es gibt sicherlich noch mehr Server, zu die man connecten kann.

dann wählt man sein Nick:
irssi-commandline: /nick MEINNICK

bevor man einen Channel joined:
irssi-commandline: /join #beispiel1

will man weitere channels joinen. drückt man [alt]+ [->] und gibt den Namen des Channels ein.
man kann dann mit alt + [<-] [->] zwischen den einzelnen Channels hin- und herschalten.

Irssi kann aber noch viel mehr
Viel Spaß

1 1/2 Bashhacker: Array erzerugen mit sed

Dank einiger sehr netter Menschen des UB habe ich nun endlich auch das Problem gelöst, wie man ein Array erzeugen kann, wenn die Elemente durch ein : getrennt sind.
Und nicht nur das, ich habe sogar einen Weg gefunden, diesen ganzen Spaß in einem na sagen wir halbwegs sinnvollen Script zusammenzubauen.

Die Lösung ist nicht hundertprozentig bash, da sie das Werkzeug sed benutzt:

#!/bin/bash
#scanvirus
# a wrapper script that allows an easier use of clamscan
DIRS=

option_e() #e steht für excludedir
{
DIRS=$OPTARG
c=$( echo $DIRS | sed "s/:/\n/g") #extrahiert : und interpriert diesen als newline seperator
}

while getopts e: opt
do
case $opt in
a) option_e
;;
\?) echo "no option"
esac
done
shift `expr $OPTIND - 1`

exlude this()
{
for i in ${c[@]}
do
echo \
echo "--exclude-dir"=$i
done
}

#update der virendatenbank
wget -c --progress=dot:binary --directory-prefix=/var/lib/clamav/\n http://db.local.clamav.net/daily.cvd

E=$( exclude_this) #das erzeugt den neuen String, welcher --exclude-dir=DIR1 --exclude-dir=DIR2 enthält
clamscan -v -i -r $E / #aufruf von calmscan

exit 0



Ruft man nun das Script nun zum Beispiel mit scanvirus -e /home/:/media/ auf, wird folgendes ausgeführt nachdem die Virendatenbank aktualisiert wurde:

~> clamcan -v -i -r --exclude-dir=/home/ --exclude-dir=/media/ /

und man erspart sich das lästige exclude-dir getippe. Ist doch angenehm oder.

Dienstag, 14. Juli 2009

Und weiter mit dem Unsinn: Neues von unseren Spaßpolitikern


Es ist schon lange her, dass wir das letzte Mal etwas von unseren Internetausdruckern gehört haben. Und irgendwie vergeht auch keine Woche an der man nicht sehnsüchtig auf die Streiche der tapferen Bundespolitiere wartet.

Diesmal sollen Action Computerspiel verboten werden.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4958

Gut ich selber spiele sowas eigentlich nicht. Zumindest hoffe ich dass mein niedlicher Supertux, der über die bunten Landschaften hüpft nicht auch dazugezählt wird,- !!! weil der schießt immerhin mit Feuerbällen. !!!

Ohoh Es könnte vielleicht ein 17-Jähriger auf die Idee kommen eine Mohnblume mit einer Feuerblume zu verwechseln und damit den nächsten gefürchteten Amoklauf begehen.


Bildquelle: http://blog.micxer.de/blog/uploads/pics/schaeuble.jpg

GnomeDesktop in Bewegung: Einstellungen auf ein anderes System übernehmen


Gnome speichert die meisten Einstellungen in einigen versteckten Verzeichnissen und Dateien ab:


Tabelle A-1Verborgene Ordner in den persönlichen Ordnern der Benutzer
Ordner Beschreibung
.config This is the default location for the environment variable XDG_CONFIG_HOME, if it is not set. User defined menus can be created at menus/applications.menu.
.fonts Contains fonts specific to a particular user. When a user installs a font by dragging it to the fonts:/// URI in nautilus, it is copied to this location.
.esd_auth

Contains the authentication cookie for the GNOME sound daemon. The GNOME sound daemon is the Enlightened Sound Daemon (ESD).

NOTE: This is a file, not a directory.

.gconf Contains the GConf configuration source for the user. When the user sets a preference, the new preference information is added to this location.
.gconfd

Contains the following GConf daemon details:

  • Configuration information.
  • Lock information for objects that are referenced by an Interoperable Object Reference (IOR).
  • State information for objects that are referenced by an IOR.
.gnome

Contains user-specific application data that is not stored in the GConf repository.

NOTE: this directory is deprecated and is only used by GNOME 1.x applications.

.gnome2

Contains user-specific application data that is not stored in the GConf repository. For example, this directory contains the following:

  • Keyboard shortcut information.
  • Informationen zum Ort des Fensters.
  • Desktop entry files for panel launchers.

Dieser Ordner kann auch Unterordner enthalten, die anwendungsbezogene Daten speichern.

.gnome2-private Ignore this directory. This directory has no function at the time of publication of this guide.
.local/share This is the default location for the environment variable XDG_DATA_HOME, if it is not set. User defined desktop entries can be created in the subdirectory applications. User defined mime types can be created in mime/packages/Overrides.xml.
.metacity Contains session data for the Metacity window manager.
.nautilus

Contains file manager data that is specific to the user. For example, this directory can contain the following:

  • Metadaten für die Ordner, mit denen der Benutzer arbeitet.
  • Durch den Benutzer hinzugefügte Nautilus-Embleme.
  • Nautilus desktop images.
.themes Contains controls theme options, window frame theme options, and icons theme options that the user adds. The user can add themes from the Theme preference tool.
.thumbnails Contains image thumbnails for the user. The image thumbnails are used in the file manager. The file manager contains a preference that the user can select to stop generation of thumbnail images.

Quelle: http://library.gnome.org/admin/system-admin-guide/stable/appendixa-0.html.de

Mittels
~> tar cvfz Mein_Desktop.tar.gz .themes/ .thumbnails/ .nautilus/ .metacity/ .local/ .gnome2-private/ .gnome2/ .gconfd/ .gconf/ .esd_auth/ .fonts/ .config/

kann man nun bequem ein Backup anlegen und wegspeichern.

Und mittels
~> tar xvfz -C $HOME Mein_Desktop.tar.gz

Aussehen und Verhalten des alten Desktops wiederherstellen. Klappt aber nur hundertprozentig wenn man auch die gleiche Paketauswahl wie beim Quellsystem hat.

Ein kleineres Shellscript dafür kann man sich natürlich auch schreiben. ;)

Ich hoffe Sie wurden geholfen.

Montag, 13. Juli 2009

Windows Kaufzwang: Antwort von Media Markt


Ich frage mich nun ob ich die ekelhafte Buttermilch wirklich trinken muss. Eigentlich bin ich immer bemüht meine Versprechen auch einzuhalten. Aber Media Markt offensichtlich nicht.

Ich muss jedoch zugeben, dass eine Antwortmail prompt übermittlelt wurde. Um die eigentliche Frage jedoch schiffft Media Markt bequem herum.
"Sehr geehrter Herr Doe, vielen Dank für Ihre Anfrage und das darin bekundete Interesse für eines unserer Produkte. Jeder unserer Märkte ist eine eigenständige Gesellschaft und gestaltet sein Sortiment weitgehend selbst. Bitte richten Sie daher Ihre Anfrage an einen Media Markt in Ihrer Nähe. Ein Verzeichnis aller Märkte finden Sie im Internet unter www.mediamarkt.de. Gerne leiten wir Ihre Anfrage auch weiter. Hierfür benötigen wir jedoch den Namen Ihres Wohnortes bzw. der nächst größeren Stadt."

Man muss schon richtig stur sein, um nicht zu erkennen, dass ich keineswegs interesse an den Produkten von Media Markt hatte, sondern lediglich deren Verkaufspolitik kritisiert habe. Zwar wirbt Media Markt mit ihrem bekannten Slogan: "Ich bin doch nicht blöd." hofft aber inständig dass die Kunden sehr wohl so blöd sind und überteuerte Lizenzen für Programme erwerben, die Sie nicht unbedingt brauchen.

Ich habe übrigens in Berlin nicht eine Filliale gefunden, die mir die Freiheit gelassen hätte ein PC oder Laptop ohne Betriebssystem zu kaufen bzw. mir wenigstens ein alternatives Betriebssystem wie Ubuntu Gnu Linux angeboten hätte.

Von der angeblichen eigenständigen Gesellschaft der Märkte habe ich auch nur wenig mitbekommen. Jeder Media Markt sieht irgendwie gleich aus und in jedem Media Markt rennen die gleichen Idiotischen schlechtgeschulten Mitarbeiter herum, die mir auch nicht beantworten konnten, ob ich meine externe Festplatte mit einem ext3 statt mit ntfs formatieren kann und gerade noch soviel wissen haben um Kunden mit einer nichtssagenden Phrase abzuspeisen:

"Ohne Windows können sie doch gar nichts anderes auf ihren Rechner installieren."

Wenn jemand irgendwo in Deutschland ein PC oder Laptop bei Media Markt oder Saturn (für die es noch nicht wissen, dass es die selbe Sauce in einer anderen Werbeschachtel ist) finden, kann mir bitte mal ein Nachricht schreiben.

Freitag, 10. Juli 2009

Windows Kaufzwang


Warum zum Geier ist es eigentlich immer noch so, dass man zumindest in Deutschland dazu gezwungen ist, eine Windowslizens zu erwerben, wenn man einen Laptop kaufen will.

Pcs kann man sich ja selber zusammenbauen und dann das Lieblingslinux/-Unix seiner Wahl draufpflanzen,- sogar ein Mac OS X kriegt man da drauf wenn man will und weiß wie es geht.

Aber neue Laptops die gibts nur zwangsweise mit dem Betriebsystem, dass der Händler bei Vertrgsagsabschluss mit der jeweiligen Softwarefirma vorgesehen hat. Und dreimal können wir da raten, weche Firma das ist.

Ob man will oder nicht. In 90 Prozent der Fälle kriegt man die blaue Murmel ungefragt dazu. Ich habe mir mal den Spaß gemacht und nen Media Quark Mitarbeiter gefragt, warum ich für scheiß Software bezahlen muss, die ich gar nicht haben will. Ich dachte mir, dass ist es doch mal Wert direkt bei Media Markt nachzukaken:

"ich habe mal ne frage wegen ihrer PC- Laptop Produkte. Warum bekomme ich zu jedem Produkt dieses bescheiden Betriebssystem dazu, dass ich sowieso in den nächsten Mülleimer schmeiße. Warum muss ich für Software bezahlen, die offensichtlich an ihre Produkte gekoppelt sind, die ich aber gar nicht nutzen will.
Ist es möglich einen PC oder Laptop bei Media Markt zu erwerben ohne ein Windows Betriebssystem und ohne die enthaltenen Kosten für die entsprechende Windowslizensen zu tragen? "


Bin mal gespannt ob und was sie mir antworten werden. Bis dahin danke für ihre Nachricht. Sie werden schnellstmöglich von uns hören.

Vlc ohne X streamen

Ich habe neulich auf nem alten PII mit stolzen 266 Mhz, stolzen 192 MB Ram und ner Grafikkarte, die was weiß ich wie alt war, nen Film geguckt. Und das ganze ging ohne zur ruckeln.

Hier ist das Rezept, wie ich das hingekriegt habe:

Man nehme eine Debian Minimaldistribution: http://www.debian.org/distrib/
(Es ist noch nicht mal ein X Window System nötig ;) )
und den aktuellen Vlc Player. Den gibt es mittlerweile in der Version 1.0 allerdings nur für Sid, deshalb muss man den selber compilen:

http://www.videolan.org/vlc/download-sources.html
http://wiki.videolan.org/Documentation:Play_HowTo/Installing_VLC

viel Spaß und Geduld dabei ;)

Man brauch aber nicht unbedingt den aktuellsten Vlc . Was man aber mit sicherheit braucht, ist das Multimedia Repository: http://debian-multimedia.org/

Also fügen wir die folgenden Zeilen zu unserer /etc/apt/sources.list

#multimedia support for debian
deb ftp://ftp.debian-multimedia.org testing main

Ich habe bei mir immer testing zu stehen, da ich es mag mit halbwegs aktueller Software versorgt zu werden. Wer bei Squeeze also der nächsten Stable version beleiben will trägt stattdessen das ein:

#multimedia support for debian
deb ftp://ftp.debian-multimedia.org squeeze main

Jetzt noch mit dem vlc Package versorgen:
~> wget http://www.debian-multimedia.org/pool/main/d/debian-multimedia-keyring/debian-multimedia-keyring_2008.10.16_all.deb
~> sudo dpkg -i /debian-multimedia-keyring_2008.10.16_all.deb
~> apt-get update
~> apt-get install vlc

und mittels:
vlc meinvideo.avi

den Player in einer No-X Shell starten. Es ist zwar kein Interface zur Verügung aber der Player lässt sich über die üblichen Tastenkombinationen steuern.

Dienstag, 30. Juni 2009

Bashhackers next part ;) Nachschlag

Hier noch ein Script wie man die Konvertierung eines Strings in ein Array eleganter in einer while Schleife gestalten kann. Dabei ist wieder Jeder Buchstabe des Strings ein Element des Arrays

#!/bin/bash
#convert_to_aray

STRING=abc
i=${#STRING} #counts the length of the string

while [ $i -ge 0 ]
do
ARRAY[$i]=${STRING:$i:1} #assign the i-th letter of the STRING to be the i-th element of the array
i=$(($i-1)) #decrements by 1
done

#notice: the loop here is backwarts lets see how a forward loop runs
j=0
while [ $j -le $i ]
do
ARRAY[$j]=${STRING:$j:1}
$j=$(($j+1)) increments by 1
done

for a in ${ARRAY[@]}
do
echo $a
done

Und die Ausgabe sollte so aus sehen.
linux@user~> sh convert_to_array
a
b
c

Montag, 29. Juni 2009

Verblödung 2.0 oder die Vermüllung des Internets

Endlich ist es soweit. Das Internet ist schöner und interaktiver geworden. Nun kann auch der letzte Depp seinen Unsinn in die Welt hinnausschreien.

Ob man nun die Welt wissen lässt, dass man gerade auf Toilette war, nachdem man ordentlich chinesich gespeist hat oder bei Facebook allgemein verkündet, dass man jetzt wieder da ist. Der Informationsmüll im Netz steigt täglich an. Sachen die keiner wissen wollte und nach die niemand gefragt hat, tauchen plötzlich auf und hängen wohl auf ewig im Cache von google fest, so dass auch noch unsere Nachwelt erfahren wird, dass ich bei facebook ein profil habe, bei opensuse mit entwickle und heute um 9 uhr 42 vor meiner Tür der Müll ausgeleert worden ist. Gott sei dank. Mein Geist wird ewig im Cache von Google weiter leben.

Das Internet ist nicht besser geworden. Es ist bescheuerter geworden. Suchte man früher nach einem Begriff wie Afrika um wirklich Informationen darüber zu erhalten, so bekomme ich bei Google bestenfalls als ersten Eintrag eine Aufforderung jetzt sofort zu buchen und zu sparen. Unter Seitenweise links, die alle auf die gleiche Seite, nämlich wikipedia verweisen, findet man dann Seitenweise Reiseangebote. Eine Seite die in Afrika gehostet ist, lässt sich auch nach der zehnten Ergebnisseite nicht finden.

Ach war das noch schön, als kaum jemand überhaupt wußte was Internet überhaupt ist und wie man google schreibt.

Bashhackers next part ;)

Dummerweise nimmt die Umgebungsvariable $OPTARG keine Arraydeklartation an. Will man beispielsweise eine Option implementieren, die mehrere Argumente haben soll steht man ziemlich blöde da.

Die Lösung:
Die Argumente als Buchstabenkürzel übergeben und dann den Sting in ein Array umwandeln, wobei jeder Buchstabe als Elemente des Arrays behandelt wird:

Beispielcode:
#!/bin/bash

#script example

#first init of variables
WITH_FEATURE=


option_w()
{
W_F=$OPTARG
#3 possible arguments ASC
WITH_FEATURE[0]=${W_F:0:1}
WITH_FEATURE[1]=${W_F:1:1}
WITH_FEATURE[2]=${W_F:2:1}
}


while getopts w: flags
do
case $flags in
w) option_w
;;
\?) # a help option is here
esac
done
shift `expr $OPTIND - 1`

for i in ${WITH_FEATURE[@]}
do
case $i in
A) #do action a
C) # do action b
S) #do action c
esac
done

exit 0

Nachteil: Funktioniert nur wenn die möglichen Optionen vorher bekannt und überschaubar sind. für den Fall das zum Beispiel beliebige Verzeichnisse als Argument übergeben werden, muss man sich was anderes einfallen lassen.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Die Internetausdrucker- und Wiedereinscanner haben endlich wieder zugeschlagen

Endlich! Unseren Internetausdruckern wird nie langweilig.

Erst Schäuble mit seinem Stasi 2.0 Maßnnahmen und seinen völlig unsinnigen Gesetzen zur Vorratsdatenspeicherung und zur Onlineüberwachung mittels Bundestrojaners.

Endlich! Nachdem uns das Zensursula die lang ersehnte und nie gewünschte chinesische gummi Internetmauer gebracht hat, schlägt nur eine Woche eine neue Maßnahme ein. Internet-Entzug für Filesharer. Ja lest es selbst hier:

http://www.heise.de/newsticker/Internetsperren-gegen-Urheberrechtsverletzer-auch-fuer-Deutschland-Update--/meldung/141084

Verwundert irgendwie nicht, dass nun endlich eine Woche später nach Verabschiedung des Gesetzesvorschlag zur Zensur des Internets für völlig vollverblödete Windowsnoobs, begonnen wird, darüber öffentlich nachzudenken, gegen "Piraten" vorzugehen.

Mittwoch, 25. März 2009

What a beautiful sky: Mit Stellarium 0.10.2 die Sterne anschauen



Das neue Stellarium ist nicht nur hübscher,- es kommt jetzt in der Version 0.10.2 mit qt 4.5,- es ist mit seiner neuen sofort positv auffallender Bedienoberfläche auch einfacher und schneller zu bedienen. Positv fällt außerdem die schnellere Ladezeit gegenüber der alten in den Repos von Opensuse befindlichen Version 0.9.1 auf.


Optionen lassen sich nun einfach ein- und ausschalten und sind übersichtlich in einer Iconleiste zusammengefasst.

Wer sich von der neuen Version überzeugen möchte kann sich Stellarium entweder selbst bauen, was eigentlich nicht weiter schwer ist, oder benutzt die von mir zusammengestellten inoffiziellen Pakete für Opensuse 11.0.

für Opensuse 11.0:
ftp://ftp5.gwdg.de/pub/opensuse/repositories/KDE%3A/Qt45/openSUSE_11.0/
http://propstmatthias.bplaced.net/pub/Rpms/i586/stellarium-0.10.2-MP5.i586.rpm

für Debian Squeeze:
http://ftp.fi.debian.org/debian/pool/main/s/stellarium/stellarium_0.10.1-1_i386.deb

für Mac:
http://downloads.sourceforge.net/stellarium/stellarium-0.10.2.dmg

für Windows:
http://downloads.sourceforge.net/stellarium/stellarium-0.10.2.exe

Donnerstag, 19. März 2009

Lustige Mail von E-Wallpapers.de



Neulich wollte ich mich mal auf E-Wallpapers anmelden, um mir ein paar Wallpapers herunterladen zu können, genauer gesagt 2(!). Da Mir das ganze ein wenig zu weit ging und ich mich doch ernsthaft fragte, was die denn mit meinem guten Namen alles machen wollen, habe ich einfach mal einen sehr offensichtlichen Fakenamen erfunden, denn ich hatte keine Lust wegen 2(!) Wallpapers, die ich letztendlich doch bei google heruntergeladen hatte, Zeiitungsabbos und internetverbindungen aufgeschwatzt zu bekommen.

Hier die Reaktion, nach immerhin fast 4 wochen Seitens E-Wallpapers.

> Hallo arnonyhm,
>
> aufgrund falscher Angaben bei der Anmeldung wurde Ihr Account bei E-Wallpapers.de gelöscht.
> Sie haben die Möglichkeiten sich mit echten Daten erneut zu registrieren, gehen Sie dazu auf:
>
> http://www.e-wallpapers.de/forum/register-0
>
> Zu deiner Information, es wurde folgende Daten angegeben welche aber fehlerhaft oder nicht vollständig sind:
>
> Achtung: Der häufigste Grund ist eine falsche Vorwahl! Bitte komplett angeben oder einfach Handynummer!
>
> Vorname: horst
> Nachname: schlemmer
> Geburtsdatum:
> Strasse: seinichtsoneugierigstraße 1000000
> PLZ: 14032
> Ort: grevenvbreu
> Telefon: 0123857845
>
> Mit besten Grüßen
> E-Wallpapers.de Team

Also wenn mich jemand so eindringlich bittet, doch bitte bitte die richtige Handynummer anzugeben, werde ich das natürlich gerne machen. Muss ja nicht die aktuelle sein :p Ach ja, liebe E-Wallpapers meine Schlüpfergröße ist übrigens XXL und mein Real Name habe ich vergessen, der ist mir nämlich in den Gulli gerutscht und meine Frau ist 2 Jahre alt. Ach nee das war dannn doch anders... Scheiß Alzheimer

Freitag, 13. Februar 2009

Backup und Systemwiederherstellungstipps für opensuse Teil 1

Was ist eigentlich, wenn das System nicht mehr richtig funktioniert und kein Weg mehr daran vorbeiführt, es neu aufzusetzen.

Da möchte man am Liebsten schreien. Denn auch, wenn mir das immer mal wieder unterstellt wird, macht doch das Herumfummeln an den Tuneables und den diversen Desktop- und Systemeinstellungen alles andere als Spaß. Schnell kommt man auf den Gedanken, erst einmal einen kleinen Spaziergang in den Park zu unternehmen, bevor man laut aufschreit und in Panik verfällt.

Zunächst einmal tief durchatmen und nachdenken:
Zum Glück hatte ich ja zumindest für diesen Fall reichlich Vorkehrungen getroffen, so dass sich das Drama dann nur auf 2h, statt der üblichen wochenlangen Arbeit beschränkte.










! Tipp1:

Es ist definitv sinnvoll bei der Erstinstallation seiner Festplatte eine Extrapartition für /home zu spendieren. Hat man das nämlich gemacht, so bleiben nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch die persönlichen Einstellungen für alle am System angemeldeten User erhalten.

!Tipp2!
Es lohnt sich bei Opensuse regelmäßig nach jeder Softwareänderung (installieren, upgrade, löschen) mit Yast die Paketlisten zu exportieren.

Dafür kann unter Opensuse 11.0 Yast verwendet werden Im qt-Frontend klickt man nun auf Datei --> Paketliste exportieren/importieren. Im Gtk-Frontend dagegen findet man unten links unter Werkzeuge die Möglichkeit dies zu tun. Soviel ich weiß, gibt es diese Möglichkeit auch für das Ncurses-Frontend,- für den Fall das irgendwas mit dem X-Server kaputt ist. (Soviel übrigens zu der Behauptung von Zonker auf dem Linuxtag 2008 die beiden Frontends würden sich nicht unterscheiden.) Die Paketliste sollte man natürlich auf einer Partition speichern, die bei einer Neuinstallation des Systems unberührt bleibt. Also nicht auf der /-Partition.

Sofern man noch Zugriff zum System hat und sogar noch Zugriff auf Yast hat, kann man Zumindest die Paketlisten noch auf eine Extra-Partition exportieren. Was man tun kann, wenn auch das nicht mehr geht, davon handelt Teil 2.

Falls man aber bei der Erstinstallation nicht so weitsichtig war und eine eigenständige /home-Partition angelegt hat, bleibt nur den Inhalt auf eine externe Festplatte zu sichern, und es nach der Neuninstallation besser zu machen ;) Am besten packt man dazu /home und alle Untervverzeichnisse als root.

root@Alucard#: tar cvfz /Pfad/zum/Backupverzeichnis/home-backup.tar.gz /home/


Beim packen bleiben dann auch die Dateiberechtigungen erhalten. Für den Fall, dass man /home nicht allzu vollgestopft hat, kann man sich mal das tool bashburner anschauen und das Verzeichnis auf CD oder DVD brenenen.

Bevor man jetzt einfach ein Neues System über das alte drüberbügelt, überlegt man sich noch, welche Dateien es noch Wert sind abgesichert zu werden. Mir fallen da gleich drei Verzeichnisse ein.

/usr/local/ Denn hier liegen für gewöhnlich die Dateien, die keinem Paket zugehörig sind. Wie zum Beispiel aus dem Sourcecode installiertes Zeug und eigene Scripte.

/etc Denn hier findet man dann die globalen Systemeinstellungen für die meisten Sachen. Dieses Verzeichnis muss möglicherweise von einer Live-CD aus gesichert und zurückgespielt werden, da es sonst zu einem I/O-Fehler kommt.

/var/cache/zypper/ Hier speichert Yast unter anderem Informationen über eingetragene Reposotories.

Für den günstigsten Fall, kann man nun das System neu aufsetzen, die /home-Partition einhängen, anschließend die Paktlisten importiern und die abgesicherten Verzeichnisse zurückspielen. Schon sitzt man wieder vor dem gewohnt eingerichteten System. :)

Folgende Reihenfolge ist zu empfehlen, nachdem alles soweit abgesichert wurde:

1) System neu aufsetzen.
2) Paketliste importieren und Pakete installieren.
3) fehlende Nutzer und Gruppen erstellen.
4) Externe, nicht in der Pakteliste enthaltene Treiber nachinstallieren. Zum Beispiel den Nvidia-Treiber.

5) Die tar Archive entpacken und zurückspielen.

Aber auch für den aller ungünstigsten Fall, dass das System nicht mehr gestartet werden kann, weil wichtige Libraries beschädigt sind oder gar fehlen, ist eine Rettung immer noch möglich.
weiter in Teil2

Montag, 2. Februar 2009

Mit epsxe Final Fantasy IX auf den Pc zaubern




Da die Packete aus dem opensuse Reposotory für epsxe nicht funktionieren, habe ich die Emulation selbst gebaut.

Für dieses Howto benötigst du: eine legal erworbene cd von final fantasy 9 und ein Playstation BIOS. Zu letzterem kann ich hier nicht soviel sagen und verweise lediglich auf die geschickte Verwendung diverser Suchmaschinen.

Zunächst richten wir mal epsxe für den Linux Pc ein. Das original Howto gibts hier. Für die Bibabuntus gibts hier auch noch ein schickes Howto. ;) Sorry Windows-Typen. Ihr dürft leider nicht mitspielen *hr hr*

1.Programmdateien:
http://www.epsxe.com/files/epsxe152lin.zip (Es muss diese alte Version sein, da die 160 mit den final fantasy spielen leider nicht funktioniert)

2. Die Plugins
http://www.pbernert.com/gpupeopssoftx118.tar.gz
http://www.pbernert.com/petegpucfg_V2-9_V1-77_V1-18.tar.gz
http://www.pbernert.com/spupeopsoss109.tar.gz

Neuere odere weitere Plugins könnt ihr auf der Seite von Pete bekommen. http://www.pbernert.com/

An dieser Stelle möchte ich Pete ein großes Dankeschön aussprechen. Denn ohne seine Plugins würde der Emulator überhaupt nicht funktionieren.

Zwingende Vorraussetzung ist es, dass du als root angemeldet bist oder als vergleichbarer Admin und dich im Verzeichnis mit den heruntergeladenen Dateien befindest.

Los gehts:

Achtung: Falls noch die Version aus den Repos drin ist, muss diese natürlich vorher entfernt werden. Dazu dann entweder Yast oder den rpm-Befehl benutzen.

Ich würde Dir empfehlen für den Zugriff auf die Spieldateien eine Extragruppe anzulegen. Dieses kann man mit Yast oder mit dem Befehl groupadd machen:

matthias@Alucard#: groupadd playstation


Der Einfachheit halber (Weil ich ja so faul bin ;) ) kann man sich eine globale Varibale definieren.

matthias@Alucard#: export $EPSXE=/usr/local/games/epsxe

Entpacke die Programmdateien in das Programmverzeichnis und vergebe die entprechenden Rechte:

matthias@Alucard: mkdir $EPSXE
unzip -d $EPSXE epsxe152lin.zip
chown -R root:playstation $EPSXE chmod -R 750 $EPSXE
cd $EPSXE
touch .epsxerc
chown root:playstation .epsxerc
chmod 660 .epsxerc

Die hier gesetzen Rechte sind nur Vorschläge um die Integrität des Systems zu wahren. Userpezifische Daten, wie Spielstände haben aber im Wurzelverzeichnis nichts verloren und gehören in das Heimatverzeichnis des Benutzers. Daher erstellen wir als nächstes ein verstecktes Verzeichnis im Heimatverzeichnis des Benutzers.

matthias@Alucard#: mkdir $HOME/.epsxe/memcards touch $HOME/.epsxe/memcards/epsxe000.mcr:epsxe001.mcr

Davon ausgehend, dass Du eine Playstation besitzt und dir ein entsprechendes BIOS besorgt hast. Kopierst du jetzt das bios in das dafür vorgeshene Verzeichnis.

matthias@Alucard#: mv scph1001.bin $EPSXE/bios/

Jetzt noch die Plugins entpacken

matthias@Alucard#: tar xvfz gpupeopssoftx118.tar.gz -C $EPSXE/plugins/
tar xvfz spupeopsoss109.tar.gz -C $EPSXE/plugins/

tar xvfz petecpucfg petegpucfg_V2-9_V1-77_V1-18.tar.gz -C $EPSXE/cfg/

und die configs konfigurieren.

matthias@Alucard#: mv $EPSXE/plugins/*cfg* $EPSXE/cfg/
chmod 660 $EPSXE/cfg/*cfg*


Und zu guter letzt muss die Datei libpthread.so.9 noch in das Verzeichnis kopiert werden.

matthias@Alucard#: cp /lib/libpthread.so.0 $EPSXE/

Um den Emulator nun zu starten, schreibst du dir am besten ein Script, welches anschließend ausführbar gemacht wird und zum Beispiel nach /usr/bin kopiert werden kann.

#!/bin/bash

export EPSXE='/usr/local/games/epsxe'
export LD_LIBRARY_PATH=$EPSXE
cd $EPSXE
./epsxe
chmod 660 $EPSXE/cfg/*.cfg $EPSXE/sstates/* \
$EPSXE/memcards/*.mcr $EPSXE/snap/* 2>/dev/null


matthias@Alucard#: chmod +x
cp /usr/bin


Optional kann nun noch die $EPSXE/.epserc wie folgt editiert werden

#
# ePSXe config file
#

# Plugins names
VideoPlugin = libgpuPeopsSoftX.so.1.0.18
SoundPlugin = libspuPeopsOSS.so.1.0.9
PadPlugin = INTERNAL

# File paths/names
BiosPath = /usr/local/games/epsxe/bios//PSX - SCPH101.bin
CdromDevice = /dev/dvd
CdromMountPath = bios/scph1001.bin
IsoDirectory = $HOME/BEISPIEL

# Memory cards [files]
MemcardPath1 = $HOME/.epsex/memcards/epsxe000.mcr
MemcardPath2 = $HOME/.epsex/memcards/epsxe001.mcr

# Sounds options [0-disabled, 1-enabled]
SoundEnabled = 1
SoundXA = 1
SoundCDDA = 0
SoundFakeSpuIrq = 0

# Keys [16-keycodes]
Keys1 = 10,18,11,19,25,24,39,38,65,26,29,36,98,102,104,100
Keys2 = 0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0

# Misc options [0-NTSC, 1-PAL, 255-AUTODETECT, 0-disabled, 1-enabled]
Country = 255
AutoPpfLoad = 1


Zum Spielen von Final Fantasy würde ich dir empfehelen ein ISO auf der Platte anzulegen. Auch hierzu kann ich leider nicht soviel sagen. Und du benötigst noch die ppf Patches, die Du leider auch selber suchen musst, und die dann nach /usr/local/games/epsxe/patches/ kopiert werden. Außerdem muss im Emulator autopatching aktiviert sein.